Faszination "Zerfall"
Take nothing but pictures, leave nothing but footsteps..."![]() |
Das Heizkraftwerk An einem Nachmittag nach der Arbeit haben Hans und ich diesen wunderbaren Ort besucht. Schon von außen findet man bei diesem ehemaligen Heizkraftwerk unzählige Foto-Motive – doch die Highlights sind eindeutig im Inneren zu finden. |
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Lost train station Am 28.09.2008 hatten Alex und Ich ein gaaaanz spontanes Shooting mit *Barbara* aus der Modelkartei durchgeführt. Ziel des Treffens war ursprünglich das gegenseitige Beschnuppern / Kennenlernen und die Begehung der Shooting-Örtlichkeit. |
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Luxushotel am See dieses ehemalige Luxushotel wurde 1929 gebaut. Viele Jahre lang beherbergte es in seinen 66 Gäste-Zimmern über 3 Etagen Gäste der Ober- und der gehobenen Mittelschicht. Vor ca. 30 Jahren verstarben die Eigentümer und vererbten das stattliche Hotel an eine 4-Köpfige Erbengemeinschaft. In den folgenden Jahren kam es immer wieder zu Konflikten und die Erben konnten sich nicht einigen was mit der Anlage zukünftig geschehen sollte. Zeitdokumente belegten, dass bis ca. 2002 noch Leben in den Privaträumen geherrscht haben musste, seit dem scheint das Hotel aber langsam und stetig zu zerfallen. Das Überraschende an dieser Anlage: Trotz der langen Zeit sehen einige Räume fast so aus, als ob sie noch für kommende Gäste bereit stehen würden. Sie lassen erahnen, was für eine stattliche Anlage das Hotel am See in den 30er Jahren gewesen sein musste. Fast 80 Jahre später sieht das leider ganz anders aus: Das Dach ist an mehreren Stellen undicht, die Räume in den darunter liegenden Bereichen marode und vom Schimmel durchzogen, die feuchten Decken dort wurden notdürftig mit Balken abgestützt. Zum Zeitpunkt des Besuches war das Wetter leider miserabel – es hat geschüttet wie aus Eimern. Alles war feucht und die Lichtverhältnisse miserabel. Der Zustand des Hotels (mal abgesehen von den Feuchtigkeits-Schäden) war super. Keine Grafitis, kein Vandalismus, vermutlich kein / kaum Diebstahl, einzig und alleine offene Schränke, Herumliegende Gegenstände und Kreide-Notizen an Wänden und Schränken lassen auf den Besuch von anderen Personen rückschließen… Für uns war das wie eine Reise in die Vergangenheit, die uns sicherlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Nach 5 Stunden Aufenthalt im Haus steht eins fest: Wir kommen wieder! |
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Return to Sender – the Voice of America dieser ehemalige Sender wurde zwischen 1952 und 1953 errichtet. Mit 1.000kw wurde über einen 256m hohen Sendemast die “Voice of Amerika” (VoA) auf Langwelle ausgestrahlt. Die VoA wurde 1942 vom Büro für Kriegsberichterstattung gegründet und sollte Hörfunkprogramme für das von Deutschland besetzte Europa und Nordafrika produzieren. Die VoA nutzte dazu Kurz- und Langwellensender, die von CBS und NBC bereitgestellt wurden. Eine Besonderheit stellte die Stromversorgung der Station dar. Sie erfolgte mit Hilfe eigener Generatoren, da alle Sendegeräte als amerikanische Geräte für eine Speisung von Dreh-/Wechselstrom mit 60 Hertz ausgelegt waren und ein Umformer oder Umrichter anscheinend den amerikanischen Betreibern zu teuer war. Aus diesem Grund verfügte das Stationsgebäude über große charakteristische Öltanks, die den ganzen Komplex das Antlitz einer Ölraffinerie gaben. Erst als die Deutsche Bundespost die Station übernahm, wurde ein Umformer installiert und die Stromversorgung auf die Speisung aus dem öffentlichen Netz umgestellt. 1973 wurde der Sender im Zuge der Entspannungspolitik stillgelegt, allerdings 1979 noch für Tests des Funknavigationssystems LORAN-D reaktiviert. Im Rahmen des Genfer Wellenplans gelang es der damaligen Deutschen Bundespost für diesen Sender die Langwellenfrequenz zu erhalten und den Sender für Ausstrahlungen des Programms des Deutschlandfunks zu nutzen. Da in den Nachtstunden für die Nutzung dieser Frequenz durch Auflagen des Genfer Wellenplans Richtstrahlung angewandt werden musste und wegen eines nahegelegenen Großflughafens kein zweiter Antennenträger errichtet werden konnte, musste dieser Sender nachts abgeschaltet werden. Zum Zeitpunkt des Besuches waren die Hallen in recht gutem Zustand. Keine Grafitis, wenig Vandalismus und ansprechend zu Fotografieren. Anscheinend wurde die Halle von Paintball- / Gotcha-Spielern heimgesucht, ihre Farbflecken sowie Farbkugeln und Treibgas-Fläschchen sind in den Hallen überall zu finden. Alles in Allem eine sehr schöne Tour die Eindrücke hinterlassen hat. |
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Lost brickyard Mein erstes Shooting sollte etwas ganz besonderes werden: Besondere Örtlichkeit & umwerfende Bilder… Also hieß es das Internet nach Locations zu durchforsten, Ausrüstung zusammen zu suchen und auf ins Abenteuer |